Ibrahim Arslan

Protagonist*in

Ibrahim Arslan ermutigt andere Betroffene zum Sprechen. 1992 überlebte er als Siebenjähriger in nasse Decken gewickelt den rassistischen Brandanschlag in Mölln. Vier Stunden verbrachte er in der brennenden Küche bevor er gerettet wurde – für seine Schwester, Cousine und Großmutter kam jede Hilfe zu spät. Heute tritt Ibrahim lautstark an die Öffentlichkeit. In Zeitzeugengesprächen erzählt er an Schulen von seinen Erlebnissen. Beim NSU-Tribunal veranstaltet er einen Workshop von und für Betroffene: die Reaktionen und Teilnahme sind überwältigend. Für Ibrahim ein klares Zeichen für die Dringlichkeit seiner Arbeit.